04.06.2008

Beteiligung im Bereich Makler/Verwaltung gesucht!

Junge- und dynamische Makler- oder Verwaltungsfirmen zur Übernahme oder Beteiligung gesucht.. ... Weiterlesen...
04.06.2008

Suer Immobilien auf Expansionskurs

Das Wohnportfolio wurde um zwei Einheiten in Hamburg erweitert. ... Weiterlesen...
28.05.2008

Einfamilienhaus.info

Suer Immobilien beteiligt sich mit 50 % an der Webseite über Einfamilienhäuser http://einfamilienhaus.info ... Weiterlesen...

Bausparvertrag

Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den der Bausparer bei einer
Bausparkasse abschließt, um in einem festgelegten Zeitraum mit
einem festgelegten Zinssatz, ein Darlehen zu erhalten.

Um es vereinfacht zu verdeutlichen:

Wer gerne, in 10 Jahren einen Bausparvertrag zuteilungsreif
(kann in Anspruch genommen werden) haben möchte, muss je nach
Bausparerhöhe mtl. Summe X einzahlen.

Beispiele

Das Prinzip eines Bausparvertrages

Bausparguthaben

Mindestsparzeit

Regelsparbeitrag:

Der Regelsparbeitrag ist die zu leistende Sparzahlung pro Monat. Diese
Zahlung muss über einen Zeitraum laufen, damit Bewertungszahlen erreicht
werden und der Bausparer die im Vertrag festgehaltene Eigenzahlung erreicht.

Der monatlich zu zahlende Sparbetrag richtet sich in der Regel nach der
gewählten Bausparsumme, den Tarif und die Laufzeit. Es wird häufig 0,5 % der
Bausparsumme mtl. eingezahlt. Zahlungsweisen sind zum Großteil monatlich, kann
aber auch vierteljährig erfolgen.

Es ist jedoch zu beachten, dass die meisten Bausparkassen in ihren Allgemeinen
Bedingungen festgelegt haben, dass bei einer Nichtbesparung des Vertrages die
 Kündigung durch die Bausparkasse ausgesprochen werden
kann (davon wird jedoch in der Regel kein Gebrauch gemacht).

Bewertungszahl:

Die Bewertungszahl, relevant für die Zuteilung bzw. Reife des Bausparers, wird
aus den Sparbeiträgen, den angefallenen Zinsen und der Laufzeit des
Vertrages durch Saldierung zu den Bewertungsstichtagen errechnet.

Zuteilung:

Die Zuteilung des Bausparvertrags erfolgt wenn die tarifliche Mindestsparzeit, das
entsprechend dem Tarif notwendige Bausparguthaben und eine ausreichende
Bewertungszahl erreicht ist. Die Zuteilung erfolgt je nach Tarif, Besparung und
der daraus resultierenden Bewertungszahl kurzfristig (z.B. 12 Monate) oder kann
bis zu einigen Jahrzehnten dauern.

Bauspardarlehen:

Als Bauspardarlehen wird die Differenz zwischen der Sparleistung inkl. Zinsen
und eine eventuelle Förderung und der vertraglich vereinbarten Bausparsumme
bezeichnet. In der Regel wird 40 % Angespart und 60 % als Bauspardarlehen gewährt.

Vorteil des Bauspardarlehens ist der vertraglich festgeschriebene Zinssatz, der bei
Vertragsabschluss je nach Tarif feststeht. Somit gibt es eine gewisse Planungssicherheit,
besonders bei Umfinanzierungen bzw. Laufzeitende des Hypothekendarlehens.

Bauspardarlehen werden, so es erforderlich ist, im Grundbuch nachrangig abgesichert. Der
Beleihungsauslauf darf hierbei jedoch 80 % des Beleihungswertes nicht überschreiten.
Kleinere Darlehenssummen werden üblicherweise mittels Negativerklärung abgesichert.
Noch kleinere Darlehen, meist nur bis 10.000,- €, werden auch ohne Negativerklärung als
so genannte Blankodarlehen gewährt.

Bauspardarlehen sind Annuitätendarlehen mit einem Festzins über die gesamte Laufzeit.
Die anfängliche Tilgung beträgt, je nach Tarif, zwischen 0,2 und 0,9 Prozent der
Bausparsumme je Monat.

Die Bausparkassen sichern die ausgezahlten Darlehenssummen durch Risikolebensversicherungen
ab. Das bedeutet, das Versicherungsunternehmen zahlt die noch offenen Darlehensbeträge
bei Tod des Bausparers an die Bausparkasse zurück. Die Kosten dieser
Risikolebensversicherung trägt der Bausparer. Diese Kosten werden im Effektivzins
des Bauspardarlehens ausgewiesen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das
Todesfallrisiko über die Abtretung von Lebensversicherungen anderer Versicherungen abzudecken.

Tilgung:

Zu beachten ist die Tilgung der Bauspardarlehen. Anders als bei Hypothekendarlehen,
wird der Bausparvertrag nicht mit einem % getilgt, sondern in der Regel deutlich höher.
Dies kann bis zu 8 Promille im Monat sein.

Beispiel:

Bausparsumme:     100.000 €
Bauspardarlehen: ca. 60.000 €

Berechnung

60.000 € x 8 Promille = 480 € mtl. Tilgung

Rechenweg:

60.000 x 8 / 1.000 = 480 €

Bei einer Hypothek wird häufig 1 bis 2 Prozent getilgt, was eine Tilgung von ca. 50 bis 100 €
im Monat ausmacht. Man sieht, dass ein Bauspardarlehen viel schnell zurückgezahlt werden muss.

Verwendung von Bauspardarlehen:

Bauen oder kaufen

Gönnen Sie sich mehr Freiraum, mehr Unabhängigkeit und mehr Lebensqualität
mit einer eigenen Immobilie.

Modernisieren und renovieren

Durch die Modernisierung und Renovierung Ihrer eigenen vier Wände steigern Sie
nicht nur Behaglichkeit und Wohnqualität, sondern auch den Wert Ihrer Immobilie.

Die staatliche Förderung nutzen

Der Staat baut auf Ihren Traum vom eigenen Zuhause. Finanziell begünstigt er
daher Ihre Sparleistungen, den Eigentumserwerb und Hausbau sowie verschiedene
Modernisierungsmaßnahmen (es gelten Einkommensgrenzen). Finanzielle
Vorteile, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Fürs Alter vorsorgen

Sichern Sie Ihre private Altersvorsorge mit Wohneigentum. Denn die eigenen vier
Wände sind die einzige Altersvorsorge, in der Sie heute schon wohnen können.


Zurück

Bausparvertrag-Beispiel

Bausparvertrag

Beispiel

In 10 Jahren soll eine Renovierung über 10.000 € stattfinden. Um
einen Bausparvertrag zuteilungsreif zu bekommen, müssen in der Regel
(hängt vom Tarif ab) 40 % eingespart werden.

Es muss also 10 Jahre lang mtl. ca. 30 € einbezahlt werden, damit nach 10 Jahren
in dem Bausparvertrag 4.000 € eingezahlt sind und die
restlichen 6.000 € für den festgelegten sehr niedrigen Zinssatz als Darlehen gewährt wird.


Zurück

Bausparvertrag-Beispiel

Bausparvertrag

Beispiel

In 10 Jahren soll eine Renovierung über 10.000 € stattfinden. Um
einen Bausparvertrag zuteilungsreif zu bekommen, müssen in der Regel
(hängt vom Tarif ab) 40 % eingespart werden.

Es muss also 10 Jahre lang mtl. ca. 30 € einbezahlt werden, damit nach 10 Jahren
in dem Bausparvertrag 4.000 € eingezahlt sind und die
restlichen 6.000 € für den festgelegten sehr niedrigen Zinssatz als Darlehen gewährt wird.

Bausparvertrag-Beispiel

Bausparvertrag

Das Prinzip eines Bausparvertrages

Das Prinzip eines Bausparvertrages ist recht einfach und kann so
deutlich gemacht werden:

Das Geld das der Bausparer A einzahlt, wird für das Bauspardarlehen
von Bausparer B verwendet. Dies ist das Gemeinschaftsprinzip und
daher können so günstige Konditionen angeboten werden. Allerdings
muss ein Bauspardarlehen sehr schnell getilgt werden.

Bausparguthaben

Bausparvertrag

Bausparguthaben

Das Bausparguthaben ist die Summe, die in einen Bausparvertrag
eingezahlt wurde. Dies beinhaltet Zinsen, mtl. Zahlungen,
Sonderzahlungen oder Arbeitgeberzulagen wenn es als
vermögenswirksame Leistungen über den Arbeitgeber läuft.
Hinzu kommt je nach Gehalt des Sparers, eine Wohnungsbauprämie.

Bausparguthaben

Bausparvertrag

Mindestsparzeit beim Bausparvertrag

Als Mindestsparzeit wird der Zeitraum bezeichnet, der zwischen
Abschluss und frühest möglichem Zuteilungstermin eines Bausparvertrages liegt.

Der Zuteilungstermin hängt davon ab, wann die Kriterien für die Zuteilung
(so etwa das Erreichen des Anspargrades oder der Bewertungszahl) erreicht
sind. Die Kriterien für die Zuteilungsreife sind in den Allgemeinen
Bedingungen der Bausparkassen festgelegt und variieren je nach Tarif und Bausparkasse.

In der Regel umfasst die Mindestsparzeit einen Zeitraum von 12 bis 80 Monaten.